Yale. Eine der angesehensten Univestitäten dieser Welt. Elite Universität. Springt nun auch auf den Zug der Blockchain-Technologie auf. 400 Millionen Dollar soll dabei in einen Fonds investiert werden. Das Interesse an Kryptowährungen steigt drastisch. Die Kurse sind nach der anhaltenden Baisse niedrig.

Mittlerweile beschäftigt sich die ganze Welt mit der Blockchain-Technologie. Nicht nur die absoluten IT Freaks haben Interesse an Kryptowährungen gefunden. Auch viele akademische Einrichtungen finden Interesse an der zukunftsweisenden gehypten Technologie.

Yale möchte in den Kryptowährungs-Fonds Paradigm investieren. Dieser Fonds wurde von einem der Coinbase Gründer, Fred Ehrsam, aufgelegt. Dabei wurde Fred von Matt Huang und Charles Noyes unterschützt. Beides Mitarbeiter die in Venture Capital Firmen gearbeitet haben.

Der Paradigm Fonds wird dabei in kleine, aufstrebende Start-ups investieren, die im Blockchain- und Krypto-Bereich tätig sind. Yale investiert damit also in Krypto-Start-ups weltweit.

Wie viel Geld Yale jetzt genau in den 400 Millionen Dollar schweren Fonds investiert hat, ist unklar.

Verantwortlich für die Investition ist David Swenson. Der Professor ist bekannt für die hohen Renditen die er für die Universität erzielen konnte. Das Vermögen von Yale liegt bei ungefähr 30 Milliarden US-Dollar. 60 Prozent der Vermögenswerte dieses Vermögens sind auf alternative Anlagen ausgerichtet. Intern wird Swnson als der „hauseigene Warren Buffett“ bezeichnet. Trotz dessen, dass Warren Buffett den Bitcoin als Schrott abgestempelt hat.

 

Warren Buffett ist gegen Kryptowährungen

Bitcoin ist „wahrscheinlich ein Rattengift zum Quadrat“. Das sagte Warern Buffett dem amerikanischen Fernsehsender CNBC auf der diesjährigen Hauptversammlung. Für ihn ist der Bitcoin-Hype eine Spekulationsblase, diese würde zu einem „bösen Ende“ führen.

Kryptowährungen sind seiner Meinung nach ein unproduktives Vermögen. Dieses schafft keinen Wert und zieht „Scharlatane“ an. Buffett möchte niemals Geld in Cyberdevisen stecken.

Seiner Meinung nach folgt der Bitcoin-Kauf der Theorie des größeren Dummkopfs. Es geht einzig und allein darum, jemanden zu finden, der noch mehr für die Währung zahle.

Abschließend sagte er „Die Leute mögen es, zu zocken“.

 

Was können wir daraus lernen?

Als Dividenden Investoren sind wir sehr konservativ eingestellt. Wir wollen so wenig Geld wie möglich verlieren. Und so viel Rendite wie möglich dabei rausholen. Wir mögen es nicht, unsere Aktien im Minus zu sehen. Deswegen konzentrieren wir uns einfach auf die Dividenden, die weitaus stabiler sind.

Dennoch könnte sich auch für uns eine Investition in Kryptowährungen oder in Blockchain Unternehmen lohnen. Aus einer rationalen Sichtweise betrachtet, befinden sich fast alle Kryptowährungen nach dem Raketenschuss Ende 2017 auf einem sehr tiefen Preisniveau. Ethereum beispielsweise verlor über 90% an Wert seit ungefähr 10 Monaten. Die Vergangenheit lehrt uns, dass der Kryptomarkt sich schon immer ruckartig bewegt hat. Auf steile Kursanstiege folgten immer rasante Abstürze.

 

Was können wir tun?

Eventuell macht es aktuell Sinn, ein wenig Risikokapital in den Blockchain Bereich zu investieren. Anders als andere Hype-Sektoren und Hype Aktien, sind beispielsweise die Kurse der Kryptowährungen stark gefallen und die breite Masse denkt sehr bärisch über eine langfristige Investition in gerade diese Währungen. Yale zeigt jedoch, dass es gar nicht so dumm sein könnte, in diesem Bereich zu investieren. Statt in Währungen, könnte eine Investition in Blockchain Unternehmen sinnvoll sein. Es liegt auf der Hand, dass diese Technologie in der Zukunft vieles verändern wird.

Ich persönlich habe mich tiefergehend mit Kryptowährungen beschäftigt. Anders als Warren Buffett halte ich diese nicht für absolut unnötig. Die Digitalisierung schreitet fort und die Sicherheit bei Transaktionen wird immer wichtiger. Genauso der Datenschutz. Genau in diesen Punkten können Kryptowährungen bahnbrechend sein. Dass ein solches Investment sehr riskant ist, versteht sich von selbst. Kleinere Summen können sich in den nächsten 20 Jahren jedoch zu einem riesigen Schneeball verwandeln. Deshalb habe ich auch einen kleinen Teil meines Investmentkapitals in beispielsweise Ethereum investiert.

Diese Position ist für mich keine kurzfristige Spekulation. Die Währung möchte ich für mindestens fünf Jahre halten. Sie könnte viel mehr wert werden, wenn mehr Use-Cases kommen. Daran arbeiten aktuell Millionen Menschen, weltweit. Das habe ich in meiner Zeit als Unternehmensberater bei Accenture selber mitbekommen. In Deutschland sind wir leider noch nicht so weit.

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