Der Beitrag beschäftigt sich mit der Dividende von IBM hinsichtlich ihrer letzten Geschäftszahlen aus dem 2.Quartal 2019 und ob sich das Unternehmen bald zum Club der Aristokraten zählen kann, nach einem interessanten Video von Suredividend.

IBM’s Geschäftsmodel:

IBM (International Business Machines) ist ein weltweit agierendes Unternehmen in den Bereichen Technologie, sowie Geschäfts- und Cloudservice. Außerdem liefert das Unternehmen Software und Systemhardware.

Die Marktkapitalisierung von IBM liegt bei 127 Milliarden Dollar, bei jährlichen Verkaufsumsätzen von fast 80 Milliarden Dollar.

 

IBM als Dividendenaktie:

IBM ist eine der beliebtesten Dividendenwachstumsaktien der Welt.

Die derzeitige Dividendenrendite beträgt über 4,5%.

IBM zählt zu den konsistent wachsenden Dividendenaktien. So hat das Unternehmen seine jährliche Dividende in den letzen 24 Jahren ohne Unterbrechung erhöht. Damit zählt IBM zu dem Club der Dividenden Achiever („Überflieger“), eine exklusive Gruppe von Aktienunternehmen, welche ihre Dividende für mindestens 10 Jahre in folge gesteigert haben.

Mit 24 Jahren Dividendensteigerung ist IBM außerdem nurnoch ein Jahr davon entfernt ein Dividendenaristokrat zu werden. Ein Unternehmen welches seine Dividende für mindestens 25 Jahre in folge erhöht.

IBM Dividendensicherheit aus 4 Sichtweisen

1. Derzeitige Umsätze

Im 2. Quartal 2019 hat IBM einen Gewinn pro Aktien von 3,17 Dollar erwirtschaftet, welches ein positives Wachstum zum selben Quartal im Vorjahr darstellt, in welchem der Gewinn pro Aktie bei 3,08 Dollar lag.

Der angehende Aristokrat zahlt derzeit eine Dividende von 1,62 Dollar pro Aktie, welches eine Ausschüttungsquote von 51% für das letzte Quartal bedeuted.

Über einen längeren Zeitraum betrachtet liegt die Ausschüttungsquote zwar etwas höher, aber noch immer in einem moderaten Bereich. IBM hat im ersten Halbjahr 2019 einen Gewinn von 5,42 Dollar pro Aktie erwirtschaftet. Im gleichen Zeitraum wurden pro Aktie 3,19 Dollar an Dividende ausgeschüttet, welches einer Ausschüttungsquote von 59% entspricht. Somit werden die Dividenden aus laufenden Gewinnen bezahlt, was positiv für die Fortführung des Dividendenwachstums spricht.

2. Free Cashflow

IBM hat 2,9 Milliarden Dollar an Cashflow im 2. Quartal 2019 erwirtschaftet und hatte 431 Millionen Dollar an Kapitalaufwänden, welches zu einem freien Cashflow von 2,5 Milliarden Dollar führt. Im selben Zeitraum hat das Unternehmen 1,4 Milliarden Dollar an Dividenden ausgeschüttet. Dies führt zu einer Ausschüttungsquote von 56% vom freien Cashflow zur Dividende.

Über einen längeren Zeitraum ist die Ausschüttungsquote vom freien Cashflow zur Dividende sogar noch etwas geringer. Im ersten Haljahr von 2019 hat IBM 7,7 Milliarden Dollar an Cashflow erwirtschaftet und hatte 1 Milliarden Dollar an Kapitalaufwänden, welches zu einem freien Cashflow von 6,7 Milliarden Dollar führt. Im selben Zeitraum hat das Unternehmen 2,8 MIlliarden Dollar an Dividenden ausgeschüttet. Dies führt zu einer Ausschüttungsquote von 42% vom freien Cashflow zur Dividende.

Somit zahlt IBM seine Dividende aus freiem Cashflow, was wiederum für eine sehr stabile Dividende spricht und erhoffen lässt das weitere Dividendensteigerungen Problemlos auch in Zukunft möglich sind.

3. Stabilität während Krisenzeiten

Um die Stabilität während Krisenzeiten zu evaluieren betrachten wir den Zeitraum zwischen der letzten Rezession von 2007-2009.

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2007: 7,18 $

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2008: 8,93 $

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2009: 10,01 $

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2010: 11,52 $

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2011: 13,06 $

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2012: 14,37 $

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2013: 14,94 $

Wie man sehen kann konnte IBM seinen Gewinn trotz der Finanzkrise weiter ausbauen und hat in den Jahren von 2007 – 2009 einen Gewinnzuwachs von 30% erzielen können. Die Unternehmensgewinne konnten außerdem auch in der Krise die Dividenden decken. Aus diesem Grund gibt es wenig Bedenken das IBM auch in zukünftigen Rezessionen seine Dividende erhöhen kann.

4. Schuldenlast

Am Ende des 2.Quartals 2019 hatte IBM 73 Milliarden Dollar an offenden Schulden. Die Zinslast lag im 2. Quartal bei 348 Millionen Dollar bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 1,9%. Somit müsste die Verzinsungsrate der Schulden auf über 4,9 % ansteigen damit die derzeitigen Dividenden nicht mehr aus freien Cashflow bezahlt werden könnten. Dies ist ein nicht all zu großer Puffer, durch die derzeitige Lage am Zinsmarkt besteht allerdings wenig Sorge das hier eine Gefahr der Dividende besteht.

Über einen längeren Zeitraum betrachtet sieht die Lage allerdings um einiges besser aus. Im ersten Halbjahr von 2019 lag die Zinslast von IBM bei 558 Millionen Dollar bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 1,5%. Die Verzinsungsrate der Schulden müsste hier also über 11,9% ansteigen damit die Dividende nicht mehr aus freiem Cashflow bezahlt werden könnte. IBM’s Schuldenlast ist auf lange Sicht also als relativ sicher für das Unternehmen und die Dividende anzusehen.

 

Diese Zahlen zeigen eine hohe SIcherheit an IBM Dividendenzahlungen und zukünftigem Wachstum. Somit ist stark davon auszugehen das sich IBM im nächsten Jahr zu dem elitären Club der Dividenden Aristokraten zählen darf.

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