Wir als Dividenden Investoren und Kleinunternehmer wollen irgendwann von unseren Dividenden und anderen (halb-)passiven Einkommensquellen leben können. Eventuell geht man dann trotzdem noch arbeiten, wenn der Job Spaß macht. Um von Dividenden jedoch leben zu können gibt es zwei Stellschrauben an denen man drehen kann.

  1. Investitionssumme erhöhen und andere passive Einkommensquellen erschließen, also mehr Cash verdienen und investieren
  2. Die Sparquote erhöhen und die Lebenshaltungskosten minimieren.

In diesem Artikel soll es um den zweiten Punkt gehen. Wenn du schon relativ günstig zur Miete wohnst (oder ein abgezahltes Eigenheim hast) und kein (teures) Auto besitzt, sind deine Fixkosten schon sehr gering. Der nächstgrößte Kostenfaktor ist das Budget für Lebensmittel. Gerade hier kann man unendlich viel Geld ausgeben, vor allem wenn man ständig draußen isst.

Nun, ein YouTuber zeigt uns, wie er mit nur 50 Euro im Monat klarkommt.

In diesem Projekt beschreibt Aaron von „Homo Oeconomicus“ wie er einen Monat lang von nur 50 Euro seine gesamten Lebensmittel und Drogerieartikel beschaffen möchte. Das Video kannst du dir hier anschauen.

Günstig einkaufen: 50 Euro pro Monat für Lebensmittel – Zusammenfassung

  • 50 Euro im Monat für Lebensmittel und Drogerieprodukte (pro Person).
  • 12,50 Euro pro Woche circa.
  • Als Paar ergibt das dann 100 Euro im Monat für Lebensmittel und Drogerieprodukte.
  • Am Anfang des Monats werden jeweils 50 Euro in ein Portemonnaie getan.
  • Was wird gegessen: Käse, Haferflocken (als Frühstück, sehr günstig, inklusive Apfelmus und Vanillesoße), Nudeln, Toastbrot, andere verschiedene Brotsorten, Reis, Pommes, Milch, Schlagsahne, Wurst, Quark, Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren.
  • 13,40 Euro für eine Woche für zwei Personen hat der Beispieleinkauf gekostet. Drogerieartikel sind noch nicht im Einkauf enthalten, das Budget ist aber noch nicht ganz ausgereizt. Er scheint also wirklich mit dem Budget hinzukommen.
  • Aaron betont, dass ihm so ein Monat sehr viel Spaß macht. Er spart aber auch nicht jeden Monat so viel. Sowas ist eher ein Projekt um seine Selbstdisziplin anzukurbeln.
  • Drei Mal pro Jahr startet er quasi so ein Projekt. Ansonsten lebt er für das Doppelte (100 Euro im Monat).
  • Das gesparte Geld will er investieren.
  • Es geht darum, es sich selber zu beweisen.

In diesem Video zieht er nach zwei Wochen ein Fazit.

 

Günstig einkaufen: 50 Euro pro Monat für Lebensmittel – Aarons Fazit 

  • Nach zwei Wochen sind von den insgesamt 100 Euro Budget für zwei Personen noch 64 Euro übrig. Pro Person also noch 32 Euro. Das ist mehr als die Hälfte des eigentlich geplanten Budgets.
  • Neuer Einkauf: Gurke, Basilikum, Salat etc. (gesündere Lebensmittel wurden eingekauft, da das Budget das zulässt). Auch Mozzarella, Brot, Nudeln, Paprika, Pesto, Wurst, Käse, Schmelzkäse, Mozzarella Sticks, Lipton Eistee, Coca Cola wurde eingekauft.
  • Nach diesem oben erwähnten Einkauf sind noch 51 Euro übrig. Das Geld reicht also locker für einen Monat.
  • Betont wird, dass es sich immer um die günstigsten Lebensmittel handelt und beispielsweise nicht um Bio-Produkte.

 

Günstig einkaufen: 50 Euro pro Monat für Lebensmittel – Mein Fazit

Aaron zeigt in seinen Videos, wie günstig das Leben sein kann. Die meisten kritischen Kommentare beinhalten die Aussage, dass er sich total ungseund ernährt. Er hat sich zunächst etwas zu sehr eingeschränkt was die Lebensmittelauswahl betrifft. Nach zwei Wochen jedoch konnte man feststellen, dass das Budget hoch genug war und auch mehr gesunde Lebensmittel (vor allem Gemüse) gekauft werden konnte. Die Drogerieartikel fehlten leider gänzlich in diesem Video.

Meiner Meinung nach ist es schon möglich von 50 Euro im Monat (nur für Lebensmittel pro Person) zu leben. Wenn man jedoch den Gesundheitsaspekt betrachtet, sollte man dieses Budget vielleicht verdoppeln. Denn mit 100 Euro im Monat pro Person lässt es sich sehr gut einkaufen. Das entspricht 25 Euro in der Woche für eine Person. Ein zu geringes monatliches Budget funktioniert vielleicht für kurze Zeit, kann einen langfristig aber depressiv machen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Obst und Gemüse zum Beispiel auf dem Markt deutlich günstiger ist als im Einzelhandel. Betrachtet man diesen Aspekt und kauft wenig Fleisch ein, ist das von mir genannte Budget realistisch. Seine 50 Euro im Monat sind als Projekt vielleicht eine gute Sache. Um seine Selbstdisziplin zu steigern. Um es sich selber zu beweisen. Aber langfristig gesehen würde ich mehr ausgeben. Das tut er ja auch. Normalerweise beträgt sein Budget 100 Euro im Monat. Davon kann man schon ganz okay leben in Deutschland. Wenn man gezielt günstige Produkte einkauft und Restaurantbesuche meidet. Als Student ist das ja standardmäßig der Fall.

Wie viel Geld gebt ihr im Monat für Lebensmittel aus? Teuer wird es vor allem, wenn man draußen isst. Manchmal lässt sich das leider nicht vermeiden. Esst ihr oft draußen oder seid ihr Sparfüchse?

 

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