In diesem Artikel geht es um ein Video von Aaron (Betreiber des YouTube Kanals Homo Oeconomicus). Das Video kannst du dir direkt hier auf der Seite anschauen.

Frugalismus extrem: Von nur 375 (445) Euro im Monat Leben? Zusammenfassung:

  • Aaron hat geringe Fixkosten von knapp 450 Euro im Monat
  • Die Kosten teilen sich dabei wie folgt auf
  • 215 Euro Warmmiete pro Monat (zusammen mit seiner Freundin, jeder zahlt 50%, die Nebenkosten sind gering, weil sie im Erdgeschoss wohnen, wenig heizen im Winter, nur kurz duschen (kalt) etc.)
  • 100 Euro im Monat für das alltägliche Leben (Beim Essen: Nur Eigenmarken – Viel bei Aldi und Lidl, nur Wasser und Kaffee (Leitungswasser), da sind auch schon Kosten für Restaurantbesuche inkludiert. Das passiert aber selten. Es wird viel eher Zuhause gekocht, auch mit Freunden wird sich Zuhause treffen und kochen. Frühstück nur Haferflocken mit Apfelmuß und Vanillesoße, deshalb sehr geringe Kosten)
  • Strom: 23 Euro pro Monat
  • Internet: 10 Euro pro Monat
  • Private Haftpflichtversicherung: 3,50 Euro pro Monat
  • Friseur 5 Euro pro Monat (alle 3 Monate 15 Euro)
  • GEZ 8,75 Euro pro Monat (wird auch mit der Freundin geteilt)
  • Für Mobilität entstehen quasi keine Kosten weil er im Zentrum wohnt. Auto oder Bahn nicht notwendig. Zu Fuß und mit dem Fahrrad ist alles erreichbar. Deswegen werden nur 10 Euro für Mobilität im Monat ausgegeben (Für zum Beispiel Flixbus).
  • => 375 Euro Fixkosten im Monat
  • Dazu kommen flexible Fixkosten: 70 Euro (Freundin legt das selbe weg). Flexibe Fixkosten sind Rücklagen für den Fall, wenn etwas kaputt geht – Die Waschmaschine musste zum Beispiel ersetzt werden.
  • Also Fixkosten von knapp 445 Euro im Monat
  • Für das Smartphone nur eine Prepaid Karte
  • Keine Mitgliedschaft im Fitnesstudio, Sport im Sommer draußen
  • Bekleidung immer das selbe (Haufen schwarze T-shirts, Schuhe etc wird alles gut behandelt damit diese möglichst lange benutzt werden können.

 

Frugalismus extrem: Fazit

Ich muss sagen es ist beachtlich, mit wie wenig Geld Aaron auskommt. Jedoch hat das meiner Meinung nach einen bedeutenden Grund. Dass er im Osten wohnt (soweit ich weiß in Leipzig) und es dort einfach deutlich günstiger ist als in anderen Orten. Wenn man beispielsweise in Bonn (dort wohne ich), Düsseldorf, Köln oder München wohnt, sind die Mietpreise für eine zwei Zimmer Wohnung im Zentrum deutlich höher, wenn nicht doppelt so hoch.

Zudem finde ich es etwas übertrieben, wie wenig Geld für Essen ausgegeben wird, da die Gesundheit doch wichtig sein sollte. Sich nur von Haferflocken zu ernähren kann keineswegs gesund sein. Das würde ich persönlich definitiv überdenken. Aufgrund dieser Tatsachen werden die wenigsten Menschen mit einer so geringen monatlichen Summe auskommen.

Außerdem sollte man sich nicht nur darauf konzentrieren, seine Ausgaben zu minimieren. Die Einnahmen zu erhöhen ist mitunter deutlich wichtiger. Das sagt Aaron aber auch selber in anderen Videos. Macht euch also nicht bekloppt beim Sparen!

Ansonsten ist Aaron definitiv ein Vorbild für die heutige Konsumgesellschaft. Ich finde es bemerkenswert mit so wenig Geld auszukommen. Vor allem der Konsum von Markenprodukten sollte überdacht werden. Lohnt es sich wirklich Markenprodukte zu kaufen? Oder bezahlt man damit nur die Aktionäre? Und ist es dann nicht viel sinnvoller, in Aktien dieser Firmen zu investieren?

Wie viel Geld gebt ihr im Monat aus? Wie hoch sind eure Fixkosten?

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