Die letzte MDAX Aktie, welche ich analysiert habe, ist Ströer. Den Artikel findet ihr hier.

Firmenüberblick

Der 1946 gegründete Axel Springer Verlag mit Firmensitz in Berlin wurde Ende 2013 von einer AG in eine Europäische AG (Secietas Europaea) umgewandelt. Die Aktie wird seit 2010 zum Bestand des MDAX gezählt. Im vergangenen Jahr konnte der Konzern mit einem Umsatz von 3,6 Milliarden € einen EBITDA von 645,8 Milliarden € aufweisen. Davon trägt der immer mehr zum Schwerpunkt heranwachsende Digital-Bereich 67 % des Umsatzes. Beim EBITDA liegt der Anteil mit 73% noch höher.

Die Geschäftsaktivitäten und Wachstumschancen des Unternehmens im Überblick

Insgesamt ist der Konzern-Umsatzerlös von 723,5 Milliarden im ersten Quartal 2017 auf 773,5 im ersten Quartal 2018 und somit um 6,9% gestiegen. Damit legt das Unternehmen einen bereinigten Konzern-Überschuss von 3,7% für den angegebenen Zeitraum 2018 vor. Waren es im Vergleichszeitraum 2017 noch 78,1 Milliarden, so stieg der Konzernüberschuß auf 80,9 Milliarden im ersten Quartal 2018. Das bereinigte EBITDA präsentiert ein organisches Wachstum von 6,7% und zeigt somit eine bereinigte EBITDA-Rendite von 22,1 % (vgl. Vorjahr: 20,3%). Auf dieser Basis stellt die Konzernleitung hier für das laufende Jahr eine prozentuale Steigerung im unteren 2-stelligen Bereich in Aussicht. So wird ein Wachstum des bereinigten EBITDA von ca. 5 bis 9 % erwartet. Der Cashflow bezogen auf die laufenden Unternehmungen konnte sich von 130,5 Mio. € auf 163,2 Mio € erheblich verbessern.

Dividendenaussichten und Sicherung des Zukunftswachstum

Bei einem bereinigten organischen Wachstum von 2,2 % konnte der Gewinn pro Aktie von 0,62 € auf 0,63 € gesteigert werden. Der unbereinigte Konzernüberschuss stieg durch die Übertragung des Konzerngebäudes in Berlin auf den Axel Springer Personaltreuhandverein und wirkte sich auf das unbereinigte Ergebnis in erheblichem Maße aus. Jede Axel Springer Aktie konnte durch diese Eigentumsübertragung eine unbereinigte Gewinnsteigerung von 0,36 € in 2017 auf 0,69 € in diesem Jahr verzeichnen.

Risiken – wo könnten sie liegen?

Die Entwicklung wird von Unternehmensseite als sehr zukunftsträchtig aufgezeigt. Hingegen wird von Seiten der meinungsgewichtigen New Yorker Investmantbank Goldman Sachs das 1. Halbjahres-Kurzziel in Höhe von 82 € um 4 € herab gestuft. Als Grund werden die höhere Steuerrate und das Frauenportal Aufeminin wegen seiner Dekonsolidierung genannt. Insgesamt wird allerdings auch weiterhin von sämtlichen Anleger-Diensten die Axel Springer Aktie auch weiterhin positiv bewertet und auf jeden Fall geraten, die Aktienanteile zu halten.

Fazit

Insgesamt ist die Entwicklung durchaus positiv zu bewerten, wobei zur Zeit die allgemeine Tendenz eher auf Halten als auf Kaufen ausgerichtet ist. Sollten sich die Goldman Sachs Prognosen bewahrheiten, kann es durchaus im Verlauf der nächsten Wochen interessant werden, bei sinkenden Kursen einzusteigen.

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