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Der Beitrag beschäftigt sich mit der Dividendensicherheit von AT&T hinsichtlich ihrer letzten Geschäftszahlen aus dem 2.Quartal 2019 nach einem interessanten Video von Suredividend.

AT&T’s Geschäftsmodel:

AT&T ist ein weltweit führender Anbieter von Kommunikations- und Digitalen Entertainment Service. Das Hauptgeschäftsgebiet des Unternehmens liegt in den USA.

Das Unternehmen bietet Millionen von Verbrauchern Internetzugang, sowie TV und WLan Service.

Die derzeitige Marktkapitalisierung von AT&T liegt an der New Yorker Börse bei über 241 Milliarden Dollar.

 

AT&T als Dividendenaktie:

AT&T ist eine der weltweit beliebtesten Hochdividendenaktien mit einer Dividendenrendite von 6,4%.

Der Telekommunikationsanbieter zählt zu den Unternehmen mit einer konsistent wachsenden Dividende. So hat das Unternehmen seine jährliche Dividende in den letzen 35 Jahren ohne Unterbrechung erhöht. Damit gehört AT&T in den elitären Kreis der sogenannten Dividenden Aristokrat- ein Unternehmen welches seine Dividende mindestens 25 Jahre ohne Unterbrechung erhöht hat.

 

AT&T Dividendensicherheit aus 4 Sichtweisen

1. Derzeitige Umsätze

Im 2. Quartal 2019 hat AT&T einen Gewinn pro Aktien von 0,89 Dollar erwirtschaftet, welches einen Rückgang zum selben Quartal im Vorjahr darstellt, in welchem der Gewinn noch bei 0,91 Dollar pro Aktie lag.

AT&T zahlt derzeit eine Dividende von 0,51 Dollar pro Aktie, welches eine Ausschüttungsquote von 57% für das letzte Quartal bedeuted.

Auch über einen längeren Zeitraum betrachtet zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Im ersten Halbjahr von 2019 hat AT&T einen Gewinn von 1,75 Dollar pro Aktie erwirtschaftet. Im gleichen Zeitraum wurden pro Aktie 1,02 Dollar an Dividende ausgeschüttet, welches einer Ausschüttungsquote von 58% entspricht. Somit werden die Dividenden aus laufenden Gewinnen bezahlt und das bei einer moderaten Ausschüttungsquote. Die Dividende scheint aus Sicht der Umsätze also in Naher Zukunft gesichert zu sein.

2. Free Cashflow

AT&T hat im 2 Quartal 2019 einen Cashflow von 14,3 Milliarden Dollar erwirtschaftet und hatte 5,5 Milliarden Dollar an Kapitalaufwänden, welches zu einem freien Cashflow von 8,8 Milliarden Dollar führt. Im selben Zeitraum hat das Unternehmen 3,7 MIlliarden Dollar an Dividenden ausgeschüttet. Dies führt zu einer Ausschüttungsquote von 42% vom freien Cashflow zur Dividende.

Im ertsen Halbjahr 2019 hat AT&T 25,34 Milliarden Dollar an Cashflow erwirtschaftet und hatte Kapitalaufwände in Höhe von 10,65 Milliarden Dollar, welches zu einem freien Cashflow von etwa 14,7 Milliarden Dollar führt. Im selben Zeitraum hat das Unternehmen 7,4 MIlliarden Dollar an Dividenden ausgeschüttet. Dies führt zu einer Ausschüttungsquote von 50% vom freien Cashflow zur Dividende.

Somit zahlt AT&T seine Dividende aus freiem Cashflow, dabei ist die Höhe der Dividendenausschüttung dehr gut durch den freien Cashflow gedeckt.

3. Stabilität während Krisenzeiten

Um die Stabilität während Krisenzeiten zu evaluieren betrachten wir den Zeitraum zwischen der letzten Rezession von 2007-2009.

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2007: 2,76 $

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2008: 2,16 $

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2009: 2,12$

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2010: 2,29 $

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2011: 2,20 $

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2012: 2,33 $

…..

– Bereinigter Gewin pro Aktie 2016: 2,69 $

Der Rückgang der Gewinne lag bei 22% in der Finanzkrise. Trotz des Rückgangs haben die Gewinne weiterhin die Dividendenzahlung gedeckt und, was noch viel wichtiger ist, die Höhe der Dividende konnte stetig gesteigert werden. Aus diesem Grund gibt es wenig Bedenken das AT&T auch in zukünftigen Rezessionen seine Dividende erhöhen kann.

4. Schuldenlast

Am Ende des 2.Quartals 2019 hatte AT&T 170,6 Milliarden Dollar an offenden Schulden. Die Zinslast lag im 2. Quartal bei 2,2 Milliarden Dollar bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 5,2%. Somit müsste die Verzinsungsrate der Schulden auf über 11,1 % ansteigen damit die derzeitigen Dividenden nicht mehr aus freien Cashflow bezahlt werden könnten. Durch die derzeitige Lage am Zinsmarkt besteht hier also wenig Sorge das hier eine Gefahr der Dividende besteht.

Im ersten Halbjahr lag die Zinslast von AT&T bei 4,3 Milliarden Dollar bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 5%. Die Verzinsungsrate der Schulden müsste also auch hier auf über 13,4% ansteigen damit die Dividende nicht mehr aus freiem Cashflow bezahlt werden könnte. Aufgrund dieser hohen Spanne besteht wenig Sorge das hier eine Gefahr der Überschuldung besteht.

Diese Zahlen zeigen eine hohe SIcherheit an AT&T’s Dividendenzahlungen und zukünftigem Wachstum.

 

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