Es klingt zu schön um wahr zu sein. 3094% Rendite mit dieser simplen Anlagestrategie, entwickelt vom Physiker Dr. Thomas Gebert. Mithilfe von vier Kennziffern gelingt es ihm, den DAX deutlich outzuperformen. Diese Rendite wurde von 1996 bis 2018 mit dem Gebert Indikator erzielt.

Ein Vergleich. Der Dax brachte es in dieser Zeit von 2254 Punkten auf 13000 Punkte. Die Börsenindikator-Strategie brachte es von 2254 auf 72000 Punkte!

476 Prozent Rendite beim DAX stehen 3094 Prozent Rendite gegenüber. Die jährliche Rendite des Gebert Indikators beträgt damit gut 17 Prozent.

Was ist also der Gebert Indikator und wie funktioniert er?

Folgende vier Fragen werden beantwortet.

  • Ist die Inflationsrate in der Eurozone niedriger als vor einem Jahr?
  • War der letzte Zinsschritt der Europäischen Zentralbank eine Zinssenkung?
  • Steht der EUR / USD Wechselkurs tiefer als vor einem Jahr?
  • Befinden wir uns in den Monaten November bis April?

Für jede Frage, die mit ja beantwortet wird, gibt es einen Punkt. Für jede Frage, die mit nein beantwortet wird, gibt es null Punkte. Die Summe der Punkte ergibt dann die Entscheidung darüber, ob gekauft wird oder nicht.

Was wird gekauft? Die Strategie bezieht sich auf den DAX. Diesen muss man dann, je nach ermittelter Punktzahl, kaufen oder verkaufen.

Der Punktestand wird immer zum Schluss des Monats ermittelt. Am ersten Handelstag des darauf folgeden Monats wird die Handlung dann umgesetzt.

Steht der Indikator bei 3 bis 4 Punkten, kaufen wir DAX ETFs, Steh der Indikator bei 0 bis 1 Punkten, verkaufen wir DAX ETFs. Bei zwei Punkten bleibt das letzte Signal bestehen.

Das wars schon. So einfach funktioniert der Gebert Indikator. Diese Anlagestrategie ist also sehr einfach umzusetzen und bedarf auch nicht viel Zeit, da man nur ein Mal im Monat nach der Punktzahl schauen muss.

Schauen wir uns dazu noch den graphischen Verlauf der letzten 20 Jahre an.

Anlagestrategie Gebert Indikator

Quelle: Der Gebertbrief

In diesem Chart erkennt man direkt, dass man nach dem Gebert Indikator in Blasen und Finanzkrisen nicht investiert gewesen wäre. Klar, man verpasst oftmals auch noch den letzten Anstieg während eines Bullenmarktes, aber durch die Vermeidung der Krisen ergibt sich die Überrendite. Es gibt Rückrechnung bis zum Jahr 1987. Auch den damaligen Börsencrash hätte man mithilfe dieses Indikators vermieden.

 

Bei wie vielen Punkten steht der Markt aktuell?

Der Gebert Indikator wird hier jeden Monat neu berechnet. Aktuell besteht kein Handlungsbedarf, da der Indikator bei zwei Punkten steht. Das letzte Signal war verkaufen.

 

Fazit

Der Indikator lohnt sich vor allem dafür bewerten zu können, ob ein Markt derzeit eher überbewertet ist oder nicht. Wenn man den aktuellen Stand des Gebert Indikators mit dem Shiller CAPE verknüpft und das Marktsentiment auswertet, wird man höchstwahrscheinlich sehr gut vorhersagen können, ob es sich aktuell lohnt weiteres Geld in Dividenden Aktien zu investieren, oder ob man erstmal wieder Cash ansparen sollte.

Lies hier: Kommt der Crash?

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