AbbVie

Humida- Chance für das Einkommensdepot oder doch eher ein langfristiges Ausfallrisiko?

 

Name AbbVie
Unternehmenssitz USA
WKN A1J84E
ISIN US00287Y1091
Kurs 82,19 US Dollar
Dividendenrendite 4,7 %
Letzte Dividende 3,88 US Dollar
Auszahlung Quartalsweise
KGV 25,10
Eigenkapitalquote 14,23 %
Fremdkapitalquote 85,77 %
Datum 04/11/2019

 

Das Unternehmen

Das Biotechnologie- und Pharmaunternehmen Abbvie, eigene Schreibweise AbbVie, wurde 2013 als Abspaltung von Abbott Laboratories gegründet und wird an der New Yorker Börse NYSE im S&P-100-Index unter dem Symbol „ABBV“ gehandelt. Tätig ist das in North Chicago im US-Bundesstaat Illinois ansässige Unternehmen unter anderem in den Bereichen Immunologie, Onkologie und Virologie. Der weltweite Umsatz betrug 2018 32,7 Milliarden US-Dollar. In den Forbes Global 2000 der weltweit größten Unternehmen belegt AbbVie Platz 137 (Stand: Geschäftsjahr 2017). Das Unternehmen kam Mitte 2018 auf einen Börsenwert von über 165 Mrd. US Dollar.

Die Abbvie Deutschland GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Wiesbaden. Das Unternehmen betreibt darüber hinaus einen Forschungs- und Produktionsstandort in Ludwigshafen am Rhein, der auf das 1886 gegründete und im Jahr 2001 von BASF an Abbott verkaufte Pharmaunternehmen Knoll zurückgeht und ein Büro in Berlin. Insgesamt beschäftigt Abbvie in Deutschland rund 2600 Mitarbeiter. Geschäftsführer sind Patrick Horber, Stefan Simianer, Thomas Scheidmeir und William J. Chase.

 

Geschäftsmodell

Abbvie ist ein weltweit agierendes Pharmazieunternehmen welches 2013 aus Abbott Laboratories ausgegliedert wurde. Abbvie arbeitet und forscht in den Therapiebereichen Hepatitis C, Rheumatoide Arthritis, Psoriasis, Multiple Sklerose, Onkologie, Alzheimer, Parkinson, Multiples Myelom und Endometriose. Umsatzstärkstes Produkt von Abbvie ist der „Blockbuster“ Adalimumab, der unter dem Handelsnamen Humira vertrieben wird. Humira ist das bestverkaufte Medikament der Welt und ist ein Medikament mit universellen Einsatzgebieten. Seit Januar 2015 sind die Medikamente Viekirax und Exviera zur Therapie der chronischen Hepatitis C in Deutschland verfügbar. Die Tabletten ohne Interferone sollen rund 97 Prozent aller Patienten von dem Virus befreien.

Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beläuft sich auf 95 Milliarden Dollar bei jährlichen Umsätzen von fast 33 Milliarden Dollar.

 

Aktionärsstruktur

Freefloat 69,75
Capital Research & Management Co. (Global Investors) 9,91
The Vanguard Group, Inc. 8,03
SSgA Funds Management, Inc. 4,48
BlackRock Fund Advisors 4,46
Fidelity Management & Research Co. 1,7
Capital Research & Management Co. (International Investors) 1,67

 

AbbVie ist mit seinen Aktien ausschließlich im Freefloat vertreten. Es gibt, wie bei vielen Unternehmen dieser Größe ein paar größere Aktionäre. Diese setzen sich aus den typischen Fonds Anbietern zusammen.

 

Unternehmenskennzahlen

Abbvie erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 32,75 Milliarden Euro, dabei wurde ein Jahresüberschuss von 5,69 Milliarden Euro ausgewiesen. Die Bilanzsumme betrug 59,35 Milliarden Euro, wobei die Eigenkapitalquote bei -14,23 Prozent lag.

Zum Jahresende errechnete sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 25,10, sowie eine Dividendenrendite von 4,28 Prozent.

Abbvie beschäftigte Ende 2018 30.000 Mitarbeiter und gab keine Personal-Aufwände an. Der Umsatz je Mitarbeiter betrug demnach 1.091.767 Euro.

Gewinn und Verlust (in Mio Euro)
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Umsatz 15.638 17.444 18.380 18.790 19.960 22.859 25.638 28.216 32.753
Operatives Ergebnis (EBIT) 4.717 3.620 5.817 5.664 3.411 7.537 9.384 9.592 6.383
Ergebnis vor Steuer (EBT) 4.836 3.668 5.725 5.332 2.369 6.645 7.884 7.727 5.197
Jahresüberschuss 4.178 3.433 5.275 4.128 1.774 5.144 5.953 5.309 5.687
Dividendenausschüttung 2.555 2.661 3.294 3.717 4.107 5.580

AbbVie zeigt einen soliden und stetig wachsenden Umsatz auf. Das operative Ergebnis von knapp 19,5 % ist ein realtiv guter Wert, wenn er auch sicher höher sein könnte bei dem Geschäftsmodell.

 

Bilanz (in Mio Euro)
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Umlaufvermögen 7.354 15.354 17.848 16.088 16.314 16.187 21.223 16.945
Anlagevermögen 12.167 11.654 11.350 11.459 36.736 49.912 49.563 42.407
Summe Aktiva 19.521 27.008 29.198 27.547 53.050 66.099 70.786 59.352
Kurzfristige Verbindlichkeiten 5.897 6.776 6.879 11.400 10.894 9.781 16.641 17.239
Langfristige Verbindlichkeiten 1.692 16.869 17.827 14.405 38.211 51.682 49.048 50.559
Gesamtverbindlichkeiten 7.589 23.645 24.706 25.805 49.105 61.463 65.689 67.798
Eigenkapital 11.932 3.363 4.492 1.742 3.945 4.636 5.097 -8.446
Summe Passiva 19.521 27.008 29.198 27.547 53.050 66.099 70.786 59.352
Eigenkapitalquote 12,45% 15,38% 6,32% 7,44% 7,01% 7,20% 14,23%
Fremdkapitalquote 38,88% 87,55% 84,62% 93,68% 92,56% 92,99% 92,80% 85,77%

 

Die gesamte Bilanz von AbbVie ist ziemlich problematisch und es geht nicht nur um die Schulden. Das Unternehmen hat derzeit 32 Milliarden Dollar an kurz- und langfristigen Schulden in seiner Bilanz, und die folgende Grafik zeigt, wann die verschiedenen Schulden fällig sind (aus den letzten 10-K). Wir sehen, dass der größte Teil der Schulden nicht vor 2024 fällig ist, und der höchste Betrag, den AbbVie zurückzahlen muss, beträgt 4.120 Millionen Dollar im Jahr 2022. Obwohl die Schuldenstände hoch sind, scheint es nicht, dass AbbVie mit diesen Schuldenmengen in Schwierigkeiten geraten wird, aber die Zinszahlungen werden hoch bleiben, da ein großer Teil der Schulden nicht innerhalb der nächsten Jahre fällig ist.

Normalerweise vergleichen wir den Verschuldungsgrad mit dem Eigenkapital des Unternehmens und berechnen den Verschuldungsgrad. AbbVie muss jedoch seit Juni 2018 eine negative Zahl für das gesamte Eigenkapital melden, was eine weitere rote Flagge ist. Diese Zahl ist jedoch vor allem auf den hohen Bestand an eigenen Aktien zurückzuführen, den die Gesellschaft in ihrer Bilanz hat. Die Gesellschaft kauft ständig Aktien zurück und während andere Unternehmen die Aktien einziehen (und damit aus der Bilanz verschwinden lassen), hält AbbVie die Aktien als eigene Aktien mit der Möglichkeit, sie wieder auszugeben. Von Dezember 2016 bis heute stieg der Bestand an eigenen Aktien von 10,9 Milliarden US-Dollar auf 24,5 Milliarden US-Dollar. Unter Berücksichtigung der in der Bilanz ausgewiesenen eigenen Aktien scheint es eine vernünftige Erklärung für das negative Eigenkapital zu geben, das die Anleger nicht betreffen muss. Wir müssen uns wahrscheinlich nur Sorgen machen, dass das Unternehmen diese riesigen Aktienmengen wieder ausgibt und damit das Ergebnis je Aktie verwässert.

Wenn wir uns die Vermögenswerte des Unternehmens ansehen, sehen wir auch, dass ein großer Teil der Vermögenswerte von AbbVie immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte sind. Es ist für Pharmaunternehmen völlig normal, dass Vermögenswerte oft immaterielle Vermögenswerte sind, aber derzeit sind 35,8% der gesamten Vermögenswerte immaterielle Vermögenswerte und 27,4% der Vermögenswerte sind Firmenwerte. Wir müssen auch etwa 5,2 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln und 244 Millionen US-Dollar an kurzfristigen Investitionen erwähnen, die zur Rückzahlung ausstehender Schulden verwendet werden könnten. Aber die Bilanz von AbbVie ist alles andere als perfekt und vielleicht eher ein Grund, vorsichtig zu sein.

 

 

Kennzahlen
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Gewinn je Aktie (unverwässert) 2,65 2,18 3,35 2,58 1,11 3,15 3,65 3,31 3,67
Gewinn je Aktie (verwässert) 2,65 2,18 3,35 2,56 1,1 3,13 3,63 3,3 3,66
Umsatz je Aktie 12,54 14,2 16,1 17,72 22,15
Buchwert je Aktie 1,09 2,45 2,91 3,2 -5,71
Dividende je Aktie 2 1,75 2,1 2,35 2,63 3,95
KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) 20,5 59 18,8 17,2 29,2 25,1
KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis) 59,78 24,17 21,51 30,21 -16,14
KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) 5,22 4,17 3,89 5,46 4,16

 

Rentabilität
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Umsatzrendite 26,72% 19,68% 28,70% 21,97% 8,89% 22,50% 23,22% 18,82% 17,36%
Eigenkapitalrendite 28,77% 156,85% 91,90% 101,84% 130,39% 128,41% 104,16% -67,33%
Gesamtkapitalrendite 17,59% 19,53% 14,14% 6,44% 9,70% 9,01% 7,50% 9,58%
Dividendenrendite 3,79% 2,67% 3,54% 3,75% 2,72% 4,28%

Eine Möglichkeit, den Verschuldungsgrad und das Unternehmen zu betrachten, besteht darin, die aktuelle Geschäftslage zu untersuchen – dargestellt in der Bilanz. Wir müssen aber auch die Fähigkeit des Unternehmens prüfen, in Zukunft Cash zu generieren, da diese Cashflows bestimmen, ob das Unternehmen in der Lage ist, die Schulden zurückzuzahlen.

Wir alle wissen, dass ein großer Teil des Jahresumsatzes des Unternehmens von 32,7 Milliarden Dollar von Humira stammt (etwa 20 Milliarden Dollar) und dass es immer gefährlich ist, wenn ein Unternehmen so sehr von einem einzelnen Produkt abhängig ist. Der weltweite Umsatz begann bereits zu sinken (28% weniger Umsatz außerhalb der USA), und da Biosimilars in Europa zunehmen, können wir in den kommenden Quartalen mit weiteren Rückgängen beim Humira-Umsatz rechnen. Für die Vereinigten Staaten könnte Humira bis 2023 sicher sein, wenn es sich der Herausforderung von Biosimilars stellen muss.

Das Problem ist, dass AbbVie derzeit nur sehr wenige Produkte hat, die in der Lage zu sein scheinen, ähnliche Umsätze wie Humira zu generieren. Aber AbbVie ist bestrebt, sich auf den Moment vorzubereiten, in dem die Humira-Verkäufe endlich sinken werden. Und einer der Schritte, die AbbVie unternimmt, ist die Übernahme von Allergan. Und um zu verstehen, ob AbbVie in der Lage sein wird, seinen Wachstumskurs fortzusetzen und zu verstehen, ob die Schuldenstände ein Problem darstellen könnten, müssen wir die Auswirkungen der Allergan-Akquisition auf das Geschäft und die Bilanz analysieren.

 

Mitarbeiter
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Personal am Jahresende 25.000 26.000 28.000 30.000 29.000 30.000
Umsatz je Mitarbeiter 751.600 767.692 816.393 854.600 972.966 1.091.767
Gewinn je Mitarbeiter 165.120 68.231 183.714 198.433 183.069 189.567

 

 

Dividende

AbbVie ist eine der weltweit beliebtesten Dividendenwachstumsaktien.

Die derzeitige Dividendenrendite beträgt 6,6%.

AbbVie zählt zu den konsistent wachsenden Dividendenaktien. Wenn man die Jahre vor der Ausgliederung von Abbott Laboratories hinzu zählt so hat das Unternehmen seine Dividende in den letzten 47 Jahren jährlich erhöht. Auch nach der Ausgliederung von Abbott Laboratories hat AbbVie seine Dividende jährlich weiter erhöht.

Somit würde AbbVie theoretisch zu dem exklusivem Club der Dividenden Aristokraten gehören. Einem Unternehmen welches seit mindestens 25 Jahren in Folge seine Dividende erhöht.

 

Jahr Dividende Rendite in % Währung
2018 3,88 4,3 USD
2017 2,63 USD
2016 2,35 USD
2015 2,1 3,54 USD
2014 1,75 2,67 USD
2013 2 3,79 USD

 

 

Dividendensicherheit

Für Einkommensinvestoren ist natürlich nicht nur die derzeitige Dividende wichtig, sondern auch ob diese auch zukünftig gezahlt werden kann. Betrachten wir also die Dividendensicherheit.

1. Derzeitige Umsätze

Im 2. Quartal 2019 hat AbbVie einen Gewinn pro Aktie von 2,26 Dollar erwirtschaftet, welches ein gutes Wachstum zum selben Quartal im Vorjahr darstellt, in welchem der Gewinn pro Aktie bei 2,00 Dollar lag.

AbbVie zahlt derzeit eine Dividende von 1,07 Dollar pro Aktie, welches eine Ausschüttungsquote von 54% für das letzte Quartal bedeuted.

Über einen längeren Zeitraum betrachtet kommen wir zum selben Ergebnis. AbbVie hat im ersten Halbjahr von 2019 einen Gewinn von 4,40 Dollar pro Aktie erwirtschaftet. Im gleichen Zeitraum wurden pro Aktie 2,14 Dollar an Dividende ausgeschüttet, welches einer Ausschüttungsquote von 49% entspricht. Somit werden die Dividenden aus laufenden Gewinnen bezahlt, welches in der Nahen Zukunft für eine sichere Dividende spricht.

 

2. Free Cashflow

AbbVie hat im 2. Quartal 2019 einen Cashflow in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet und hatte 128 Millionen Dollar an Kapitalaufwänden, welches zu einem freien Cashflow von 2,4 Milliarden Dollar führt. Im selben Zeitraum hat das Unternehmen 1,6 Milliarden Dollar an Dividenden ausgeschüttet. Dies führt zu einer Ausschüttungsquote von 67% vom freien Cashflow zur Dividende.

Über einen längeren Zeitraum betrachtet ist die Ausschüttungsquote des Unternehmens etwas geringer. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 hat AbbVie 5,5 Milliarden Dollar an Cashflow erwirtschaftet und hatte 235 Millionen Dollar an Kapitalaufwänden, welches zu einem freien Cashflow von 5,3 Milliarden Dollar führt. Im selben Zeitraum hat das Unternehmen 3,2 Milliarden Dollar an Dividenden ausgeschüttet. Dies führt zu einer Ausschüttungsquote von 60% vom freien Cashflow zur Dividende.

Somit zahlt AbbVie seine Dividende aus freiem Cashflow und dies bei einer sehr guten Ausschüttungsquote. Damit sollte die Dividende zumindest in der Nahen Zukunft gesichert sein.

 

3. Stabilität während Krisenzeiten

Um die Stabilität während Krisenzeiten zu evaluieren betrachten wir wie sich ein Unternehmen in der letzten Krise geschlagen hat. Hierfür eignen sich der Zeitraum von 2007 bis 2009 sehr gut. AbbVie war allerdings in dieser letzten Krise noch kein Eigenständiges Unternehmen und wir können somit nicht genau evaluieren wie sich AbbVie gemacht hätte.

Wir vermuten allerdings das sich AbbVie relativ gut durch die nächste Krise schlagen wird, denn Medikamente sind einer immer benötigtes Mittel welches auch, wenn nicht sogar besonders, in Krisenzeiten nachgefragt wird.

 

4. Schuldenlast

Am Ende des 2.Quartals 2019 hatte AbbVie 37,1 Milliarden Dollar an offenden Schulden. Die Zinslast lag im 2. Quartal bei 358 Millionen Dollar bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 3,9%. Somit müsste die Verzinsungsrate der Schulden auf über 7,9 % ansteigen damit die derzeitigen Dividenden nicht mehr aus freien Cashflow bezahlt werden könnten. Durch die derzeitige Lage am Zinsmarkt besteht hier also wenig Sorge das hier eine Gefahr der Dividende besteht.

Diese Zahlen zeigen eine hohe Sicherheit an AbbVie Dividendenzahlungen und zukünftigem Wachstum.

 

Analystenmeinungen

Der Analyst Wolfe Research hat AbbVie Inc von Underperform auf „Peer Perform“ hochgestuft.

Der Analyst BMO Capital Markets hat AbbVie Inc von Underperform auf „Market Perform“ hochgestuft.

 

Fazit

AbbVie könnte für Investoren sehr verlockend erscheinen – insbesondere für Dividendeninvestoren sowie für Dividendenwachstumsinvestoren, da die Aktie nicht nur eine extrem hohe Dividendenrendite und auch hohe Dividendenwachstumsraten (zumindest in den letzten Jahren) bietet. AbbVie hatte einen sehr guten Lauf und erwirtschaftete in den letzten Jahren viel Geld von Humira, und ich sage sicherlich nicht, dass die besten Tage von AbbVie hinter dem Unternehmen zurückliegen, aber es bleibt ungewiss, ob AbbVie die hohen Wachstumsraten, die es in der Vergangenheit gemeldet hat, beibehalten kann, da der Ersatz von 20 Milliarden Dollar Jahresumsatz durch Humira eine große Herausforderung ist, die das Wachstumspotenzial in den nächsten Jahren einschränken könnte. Und angesichts dieser Herausforderungen können die Übernahme von Allergan und die damit verbundene hohe Verschuldung ein echtes Risiko für das Unternehmen darstellen – zumal Allergan letztendlich nicht so viel zum Wachstum von AbbVie beitragen könnte.

Aber die Aktie ist derzeit sehr günstig, und aus Bewertungssicht gibt es heute nicht viel Wachstumserwartung in der Aktie. Investoren müssen eine Risiko-Ertrags-Entscheidung treffen, wenn die potenziell hohe Belohnung für den Kauf einer billigen Aktie das Risiko wert ist, dass AbbVie aufgrund der hohen Verschuldung in Schwierigkeiten geraten könnte. Wenn Sie ziemlich sicher sind, dass AbbVie seine Schulden verwalten wird und keine Probleme bekommt, könnten Sie AbbVie wahrscheinlich kaufen, da es aufgrund seiner Dividendenrendite wirklich billig und wirklich attraktiv zu sein scheint. Aber wenn Sie auch nur im Geringsten befürchten, dass AbbVie aufgrund seiner hohen Verschuldung in Schwierigkeiten geraten könnte, sollten Sie sich wahrscheinlich von den Aktien fernhalten.

 

 

 

Hinweis: Die hier genannten Zahlen und Daten sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Dennoch kann für die Richtigkeit keine Garantie gegeben werden. Der Artikel, sowie andere Artikel in diesem Blog, stellen keine Anlageempfehlung oder eine Empfehlung zum Kauf- Verkauf da. Sie spiegeln ausschließlich eine persönliche Meinung wieder.

 

Schließe dich unseren über 19.426 monatlichen Lesern an!

Schließe dich unseren über 19.426 monatlichen Lesern an!

-> Jetzt anmelden und wöchentlich die besten Investmentideen und Aktientipps erhalten. 

Du hast dich erfolgreich angemeldet! Bitte bestätige deine Email Adresse!

Schließe dich unseren über 19.426 monatlichen Lesern an!

Schließe dich unseren über 19.426 monatlichen Lesern an!

-> Jetzt anmelden und wöchentlich die besten Investmentideen und Aktientipps erhalten. 

Du hast dich erfolgreich angemeldet! Bitte bestätige deine Email Adresse! Sieh ggf. auch im Spam-Ordner nach.