• 1902 gegründetes Familienunternehmen.
  • Stellt Küchen- und Haushaltsgeräte her (Marke De’Longhi).
  • Vor allem bekannt für Kaffeevollautomaten und (N)Espressomaschinen.
  • International in 33 Ländern vertreten, Marktführer in vielen dieser Länder.
  • Jahrzentelanges Wachstum.
  • Eigenkapitalquote von ca. 50%.
  • Dividendenrendite von ca. 3,9%.
  • KGV von 19 für das aktuelle Geschäftsjahr

Wer trinkt es nicht gerne? Die Rede ist von Kaffee. Am Morgen gibt es doch nichts schöneres. Es ist schon so extrem, dass ich bei einigen Kollegen den Verdacht habe, sie seien kaffeesüchtig. Als wäre es eine Droge. Das ist es eventuell auch in gewisser Weise.
Wenn du gerne Kaffee trinkst, hast du von diesem Unternehmen bestimmt schon mal gehört. Die Rede ist von DeLonghi. Das 1902 gegründete italienische Familienunternehmen hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt.

 

De Longhi Aktie lockt mit attraktiver Dividende

Die Dividendenrendite liegt bei attraktiven 3,9%.Selbst in Krisenzeiten wie 2008 / 2009 musste die Dividende nicht gesenkt werden. Seit 2004 wird eine Dividende ausgeschüttet.

Denoch ist das Unternehmen mit einem hohen KGV von 20 und auch einem hohen KBV von etwa 3 nicht günstig bewertet. Die Ausschüttungsquote ist aktuell auch relativ hoch. Der Gewinn je Aktie lag 2017 beispielsweise bei 1,19 Euro, die Dividende je Aktie allerdings schon bei 1 Euro. Das ergibt eine Ausschüttungsquote von bereits 84%. Für meinen Geschmack zu hoch. Doch das Gewinnwachstum (und gleichzeitige FCF Wachstum) könnten die Ausschüttungsquote wieder besser dastehen lassen.

Trotzdem lassen sich die Einnahmen von DeLonghi als relativ sicher betiteln. Denn auch in Krisenzeiten wird noch gekocht, gebacken und Kaffee getrunken. Der Mittelständler gehört in jede Watchlist. Bei einer etwaigen Rezession und einer „Italien-Krise“ könnte dieser Wert auch in Mitleidenschaft gezogen werden. Dann würde sich ein Kauf sehr wahrscheinlich lohnen.

Mehr als die Hälfte der Erlöse erzielt das Unternehmen mit seinen hochpreisigen Espressomaschinen und Haushaltsgeräten. Das beste: Nur das 13 Prozent der Erlöse stammen aus dem Heimatmarkt Italien. Die jüngsten Zahlen stärken das Unternehmen noch mehr und könnten wieder für einen Aufwärtstrend sorgen. Das Ergebnis verbesserte sich um 15 Prozent. Für das Gesamtjahr wird ein operative Gewinn von ca 330 Millionen Euro erwartet. Das entspricht einem zweistelligen Zuwachs. Sehen kann man das am Aktienkurs noch nicht. Derzeit notiert die Aktie bei ca. 24 Euro, das Allzeithoch befindet sich bei ungefähr 28 Euro. Auf dem aktuellen Niveau befindet sich der Aktienkurs jedoch schon seit drei Jahren.

 

De Longhi Aktie Fazit

Für langfristig orientierte Investoren könnte sich ein Einstieg auch jetzt schon lohnen. Bis 2021 sollen die Umsätze weiter ansteigen. Das gleiche gilt für die Gewinne, die Schätzungen zufolge im Jahr 2021 um ca. 40% höher als jetzt liegen soll. Auch der Free Cashflow soll eine ähnliche Entwicklung mitmachen, sodass die Ausschüttungsquote in drei Jahren deutlich geringer sein sollte, genauso wie das KGV und das KBV. Natürlich nur wenn diese Prognosen auch eintreffen.
Die Dividendenrendite war zuletzt übrigens im Jahr 2008 so hoch wie jetzt. Das könnte auch für eine Unterbewertung sprechen lassen.

Was denkt ihr, besitzt ihr Aktien von De Longhi? Ich habe noch keine, das Unternehmen kommt aber auf meine Wachtlist.

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