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Der Beitrag beschäftigt sich mit der Dividende von Ship Finance International hinsichtlich ihres Geschäftsmodelles und Geschäftszahlen nach einem interessanten Video von D wie Dividende.

Ship Finance International- Unternehmensvorstellung:

Ship Finance International ist ein bekannter und langjährig verlässlich zahlender Dividendenwert. Selbst in Krisenzeiten war das Unternehmen immer rentabel und hat seine Dividende nie ausgesetzt.

Registriert ist das Unternehmen auf den Bermudas und wurde 2003 gegründet. Das Geschäftsmodell beruht darauf das gewerbliche Schiffe im Besitz der Unternehmens sind und diese international verchartert werden. Ursprünglich beruhte das Geschäft ausschließlich auf Öltankern, mittlerweile ist Ship Finance International aber besser diversifiziert. Derzeit hat das Unternehmen in seiner Flotte 9 Öltanker, 22 Massengutfrachter, 47 Containerschiffe und 8 Versorger Schiffe.

Bei der Akquisition und dem Verkauf von Schiffen geht das Unternehmen opportunistisch und Chancen orientiert vor um den Anlegern einen entsprechenden Mehrwert zu bieten. Ein sehr bekannter Kunde von Ship Finance ist die Maersk Line. Die gewerblichen Schiffe werden langfristig mit festen Gebühren verchartert, was den Cashflow und die Dividende sehr gut planbar machen.

Risiken sind bei diesem Geschäftsmodell Ausfälle bei den nutzenden Unternehmen und Zinserhöhungen, da das Unternehmen mit einer Fremdkapitalquote mit 70% doch recht Zins abhängig ist. Durch derzeitige Akquisitionen könnte die Fremdkapitalquote auch noch etwas steigen. Allgemein sind Betreiber von internationalen Gewerbeschiffen auch von Globalen Faktoren abhängig. Auch spielen politische Beziehungen immer eine Rolle bei der Auslastung der Schiffe.

Die derzeitige Marktkapitalisierung beträgt 1,5 Milliarden US Dollar.

 

Die Dividende:

Ship Finance International hat derzeit eine Dividendenrendite von 11%. Bei dem Geschäftsmodell handelt es sich um ein zyklisches Geschäft. Aus diesem Grund sind Dividendenkürzungen möglich und aufgrund der Höhe der derzeitigen Dividendenrendite auch verkraftbar.

Die Aufteilung der Segmente nach den Umsätzen der einzelnen Schiffsarten sieht wie folgt aus: 52% Liner, 27% Offshore, 14% Drybuld, 7% Tanker.

Seit 2004 wird eine quartalsweise Dividende ausgeschüttet. In der Finanzkrise musste die Dividende zwar deutlich gesenkt werden, allerdings war das Unternehmen auch in dieser Zeit profitabel und die Dividenden konnte direkt wieder angehoben werden. In jüngster Zeit musste die Dividende aber auch wieder gekürzt werden. Da die Zinsen in den USA in den letzten Jahren gestiegen waren, es zu Kapazitätsüberschüssen in der Branche kam und einzelne Mieter Probleme hatten.

Die Dividende wird leicht aus liquiden Mitteln gedeckt, dies liegt auch daran, dass das Unternehmensergebnis stark Abhängig ist von nicht Cash wirksamen Abschreibungen. Das heißt das Aufgrund der Abschreibungen die Gewinn und Verlustrechnung einen Verlsut ausweisen kann, obwohl jede Menge Bargeld in das Unternehmen geflossen ist. Das klingt zwar temporär sehr gut, aber Abschreibungen sind nicht nur buchhalterische Maßnahmen, sondern spiegeln auch tatsächliche Wertminderungen eines Gutes wieder, welche irgendwann ausgeglichen werden müssen. Man hat also unter dem Strich einen Liquiditätsvorsprung, weil man mit dem Geld arbeiten kann, bis es irgendwann neu investiert werden muss.

 

Der Aktienkurs:

Der Chart zeigt bis 2015 einen gleichbleibenden, aber doch recht volatilen Kurs. In der Finanzkrise hatte der Kurs einen höheren Draw Down. In den letzten Jahren sinkt der Kurs langsam aber kontinuierlich, was an den vorher genannten Problemen liegt. Analysten erwarten allerdings eine leichte Besserung. Das aktuelle Niveau könnte also unter Umständen eine Chance zum Einstieg sein.

 

Fazit und Gewichtung:

Das Unternehmen bietet eine tolle Möglichkeit in den Schiffsbereich zu investieren und somit sein Portfolio weiter zu diversifizieren. Die Dividende ist überdurchschnittlich aber Konjunkturabhängig. Das Investment ist also eher für offensive und Chancen orientierte Investoren gedacht und sollte im Depot auch nicht zu hoch bewertet werden. Mit bis zu 2 % sollte es einen guten Wert darstellen.

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