• Red Hat erzielt Gewinne mit Gratisprogrammen. Durch die Enterprise Distribution des beliebten Betriebssystems „Linux“, welches fast ausschließlich für Server genutzt wird, verdient Linux sein Geld. Für Privatkunden ist die Software kostenlos.
• Ein Abonnement berechtigt Kunden beispielsweise zu bestimmten Supportlevel, Sicherheits-Updates, Bug-Fixes und Funktionserweiterungen.
• Wenn man in der Rezession 2008/2009 zugeschlagen hätte, hätte man im Hoch sein eingesetztes Kapital verfünfzehnfacht.
• 66 Quartale in Folge konnte Red Hat seinen Umsatz steigern.
• Mit einem Umsatz von nur 2,4 Mrd. USD Im Jahr 2017 ist das Unternehmen noch recht „klein“.
• Das KGV wird 2019 voraussichtlich bei 34 liegen. Der Free Cashflow wird jedoch wahrscheinlich um die 50% höher liegen. Von einer Unterbewertung ist hier trotzdem nicht die Rede.

Infolge einer Rezession könnte sich der Kurs weiter verbilligen und wir hätten eventuell eine ähnlich gute Einstiegssituation wie in der Krise 2008/2009.
Red Hat. Die IT-ler unter uns werden diesen Namen schon einmal gehört haben. Ich machte meine erste Erfahrung mit Linux während meines Jobs als IT-Consultant. Das Betriebssystem ist serverseitig sehr beliebt. Die wichtigsten Gründe dafür sind nach den Studien der Linux Foundation folgende.
• Features
• Sicherheit
• Niedrige TCO (Total Cost of Ownership)
Vor allem die Sicherheit und die niedrige TCO machen Linux für Unternehmen interessant.

 

Linux profitiert vom Abo Modell

Das Geld verdient Linux also an Abo Modellen für Unternehmen. Das Wachstum in diesem Bereich ist aber nicht mehr so stark wie noch vor ein paar Jahren.
Im Grunde agiert Red Hat in diesen drei Sparten.
• Infrastrukturbezogene Abonnements
• Mobile Anwendungen und Technik
• Training und Beratung
Dabei ergeben sich im zweiten Quartal ein Umsatz in der ersten Sparte von 526,7 Millionen US-Dollar. Im zweiten Bereich liegt der Umsatz bei 196 Millionen US-Dollar. Im Bereich Training bei 100 Millionen US-Dollar. Alle Zahlen beziehen sich auf das zweite Quartal.
Das Wachstum liegt im ersten Bereich jedoch nur bei 8 Prozent. In der Sparte „Mobile Anwendungen und Technik“ ist das Wachstum mit 31 Prozent deutlich größer. Auch die „Training und Beratung“ Sparte wächst mit 17 Prozent stärker an.

Regelmäßige Einnahmen und neue Kunden bzw. mehr verkaufte Produkte pro Kunde sorgen dafür, dass die Umsätze und Gewinne stetig steigen. Im aktuellen Geschäftsjahr 2019 soll der Umsatz 2,88 Milliarden Euro betragen. Der Gewinn wird dann bei ungefähr 686 Millionen Euro liegen. Im Jahr 2021 soll der Umsatz dann schon 3,75 Milliarden Euro und der Gewinn 947 Milliarden Euro betragen (Quelle: Bloomberg). Das Wachstum ist enorm. Der Burggraben ebenso. Linux ist bekannt. Linux ist beliebt. Und Studien zufolge verdrängt Linux andere Betriebssysteme wie Windows im Server-Bereich ab. Zukünftig könnte Red Hat eine Art Monopol aufbauen.

 

Red Hat Aktie: Wachstum aufgrund neuer Technologie

Die „Hybrid-Cloud“ von Red Hat wird aktuell stark nachgefragt. Bei dieser Technologie handelt es sich um ein Zusammenspiel zwischen einer öffentlichen Cloud (von Red Hat) und einer privaten Cloud, beispielsweise eines Unternehmens. Im Fall der Fälle kann Red Hat dann beispielsweise effizient Rechenleistung oder andere Dienste zur Verfügung stellen. Der Kund kann Red Hats Cloud also effizient mitnutzen und muss nur dafür zahlen, was er tatsächlich benötigt.

 

Red Hat Aktie: Fazit

Aktuell bahnt sich eine Rezession an. Die Kurse sind bisher schon enorm gefallen. Das hoch der Red Hat Aktie war bei 150 Euro. Aufgrund eines leicht schlechteren Quartalsergebnisses als erwartet, verkauften viele Anleger ihre Anteile. Der Kurs steht aktuell bei nur 105 Euro.

Wenn die Kurse weiter fallen sollten, würde ich die Füße erstmal stillhalten und einfach nur die Sparpläne weiterlaufen lassen. Sobald sich die Kurse richtig im Keller befinden (>50 Prozent Kursverlust im DAX im Vergleich zum Allzeithoch) beginne ich dann monatlich zusätzlich noch günstige Wachstumsaktien einzukaufen. Linux könnte man dabei generell auch in Betracht ziehen. Zwar zahlt das Unternehmen noch keine Dividende, dafür ist die Renditemöglichkeit auf die nächsten fünf Jahre gesehen enorm.

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